1:12 stoppt Abzocker. 1:12 kostet die AHV keinen Rappen, diktiert keine Löhne und schadet der Wirtschaft auch sonst nicht. Schluss mit bürgerlichen Lügen.

Die Millionen-Abzocker haben Angst. Angst um ihre Millionen. Darum führen sie in teuren Kampagnen mit Köpfen ihrer bürgerlichen Freunde Lügenszenarien gegen die 1:12-Initiative ins Feld, die sogar von ihrer hauseigenen HSG als äusserst unwahrscheinlich bezeichnet werden.

1:12 kostet die AHV nichts. Wenn die Löhne umverteilt werden, sprich oben etwas weniger und unten etwas mehr gezahlt wird, bleiben die AHV-Abzüge genau gleich. Das ist die logischste und naheliegenste Art für eine Firma, 1:12 umzusetzen. Wenn einzelne Firmen glauben, durch irgendwelche Hintertürchen Geld von der AHV abzuzweigen, ist das einzig und alleine die Schuld dieser Firmenleitung, nicht der 1:12-Initiative.

1:12 diktiert keine Löhne. Innerhalb der Bandbreite von 1:12 kann jedes Unternehmen nach wie vor die Löhne völlig frei festlegen. Und dies ist eine Bandbreite die weitaus grösser ist, als sie in den allermeisten Unternehmen vorliegt. Abgesehen von den paar schamlosesten Abzockern (deren Vergütungen sogar von den Bürgerlichen immerwieder als nicht richtig bezeichnet werden) müssen keinerlei Veränderung der Löhne vorgenommen werden. Und schon gar nicht werden durch 1:12 fixe Löhne festgelegt. Das ist schlicht gelogen.

1:12 schadet der Wirtschaft nicht. Faire Löhne bedeuten Wertschätzung der Arbeit ALLER Angestellten und steigert damit die die Zufriedenheit und Arbeitsleistung der gesamten Belegschaft.
Umgekehrt schaffen Millionenschwere Abzockerlöhne Unzufriedenheit und Neid. Ausserdem landet ein viel zu grosser Teil des erwitschafteten Geldes in den Taschein einiger Weniger, anstatt dass es ins Unternehmen zurückfliesst oder in Form von fair verteilten Löhnen die Kaufkraft des gesamten Volkes steigert und damit nachhaltig die Wirtschaft ankurbelt.
1:12 tut der Wirtschaft gut.

1:12 ist nicht radikal. Einige Herren älteren Jahrgangs scheinen unglaublich betupft zu sein, dass gerade eine Idee einer linken Jungpartei wie der Juso solche Aufmerksamkeit erhält und so grosse Erfolgsaussichten hat. Dass das alleine in unser modernen schweizer Demokratie als Argument gelten soll, ist schlichtweg lächerlich, denn es enthält keinerlei Inhalt oder Fakten.
Dabei ist 1:12 weit von jeglicher Radikalität entfernt. Die allermeisten schweizer Unternehmen bewegen sich in einem Rahmen von rund 1:3 bis 1:8, also weit darunter. Laut dem britischen Sozialforscher Richard Wilkinson empfinden Menschen Lohnunterschide von bis zu 1:6 als fair.
Denn niemand mit arbeitet in einem Monat mehr, als ein anderer in einem ganzen Jahr. Wer dies mit reinem Gewissen behaupten könnte, hätte mehr as 12 mal mehr verdient, sonst niemand.

Stimmen wir darum Ja zur 1:12-Initiative und bringen die schweizer Wirtschaft damit wieder auf Erfolgkurs. Stoppen wir die unverschämten Abzocker. Werden wir unserem guten Ruf wieder gerecht.

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