Zuwanderung benachteiligt viele!

Ob das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen in der Schweiz seit dem Personenfreizügigkeitsabkommen vom Juni 2002 nur wenig oder sehr wenig zugenommen hat, interessiert eigentlich niemand ausser den wirtschaftsnahen Kreisen für ihre Propagandazwecke. Tatsache ist, dass grosse Teile der Bevölkerung durch die massive Zuwanderung benachteiligt werden: die Wohnungssuchenden, weil die Mieten in den Agglomerationen übermässig steigen; die Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler, weil sie immer mehr Rücksicht nehmen müssen auf die Fremdsprachigen; die Gutverdienenden, weil ihre Löhne unter zusätzlichen Konkurrenzdruck kommen; die Mobilen, weil die Verkehrskapazitäten immer stärker ausgelastet sind; die Umwelt, weil der Energie-, Land- und Ressourcenverbrauch inkl. Abfall ständig zunimmt; die Steuerzahlenden, weil sie über ihre Steuern die Infrastruktur und die Verwaltung laufend den höheren Bevölkerungszahlen anpassen müssen. Die Einzigen, die wirklich voll profitieren, sind die Zuwanderer selbst und die Unternehmungen, welche diese Leute anstellen, aber nicht ansatzweise für die hohen Folgekosten (Grenzkosten) aufkommen.

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