Ein Gegenvorschlag wäre wünschenswert gewesen

Bereits als EDU-Nationalratskandidat war ich beim Smartvote-Fragebogen der Meinung, die 1:12-Volksinitiative sei zu unterstützen. Dem blieb ich treu, obwohl Economiesuisse jetzt Druck auf die bürgerlichen Parteien ausübt. Der Verband sollte lieber den Gesamtarbeitsvertrag der Sozialpartner neu überprüfen, als Angst im Volk zu verbreiten. Als EDU-Lokalpolitiker kritisiere ich die Klausel, der temporären Arbeit keinen Vorschub zu leisten; gerade hier liegt der Haken: Es gibt keinen Maximallohn für gute Leistungen. Im GAV wird lediglich ein Mindestlohn für temporäre Angestellte zugesprochen. Gerade hier wäre ein Gegenvorschlag im Parlament wünschenswert gewesen. Deshalb werde ich als EDU-Protestwähler gegen Bundesbern die 1:12-Volksinitiative unterstützen und ein Ja in die Urne werfen.

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