Energetische Gleichberechtigung bei Bauruinen?

Im Hinblick auf die Neuausrichtung der Energiepolitik müssen wir das bestehende Potenzial nutzen. Zu diesen Reserven zähle ich auch die heutigen Bauruinen.

Mit meiner Motion 320 wollte ich erreichen, dass die Regierung die gesetzlichen Grundlagen schafft, um die steuerliche Abzugsfähigkeit von energetisch begründeten Ersatzbauten mit denjenigen von energiesparenden Sanierungen an bestehenden Gebäuden gleichzusetzen. Es geht vor allem darum, einen betriebsökonomischen Entscheid zu unterstützen. Denn Ersatzbauten, welche energetisch sinnvoller sind als Sanierungen, sollen gegenüber den heutigen Technologien wie Fernwärme, Photovoltaik-Anlagen und Förderprogrammen für Heizungsanlagen, Fenster- und Fassadenisolationen gleichgesetzt werden.

An dieser Stelle ist die Frage erlaubt, ob Steuererleichterungen für die Förderung von energetischen Sanierungen sinnvoll sind. Die heutige, ungerechte Situation im Zusammenhang mit Ersatzbauten, welche vor allem seit der Annahme des neuen Raumplanungsgesetzes besteht, soll in Bezug auf die Fördergelder ausgeglichen werden.

Die Regierung ist bereit, mein Anliegen in der kommenden, total revidierten Energieabzugsverordnung des Bundes im kantonalen Recht zu prüfen. Es macht Sinn, dieses Fehlkonstrukt zu korrigieren. Ich will auf keinen Fall, dass mein Anliegen im Mäppli-Wald verstaubt. Aus diesem Grund lasse ich meine Eingabe nicht aus dem Auge. Übrigens, eine überwältigende Mehrheit des Kantonsrats hat meinen Vorstoss als Postulat überwiesen.

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