Die Energiewende

St.Galler Kantonsrat spricht sich gegen die Initiative "Energiewende-St.Gallen kann es aus!" der SP aus.
Die St.Galler Energie-Initiative der SP trägt Zusatz "St.Gallen kann es" Nach der letzten Septembersession müsste nun dieser Titel lauten "St.Gallen will nicht".
Denn unsere Forderung, die Fördermittel für Effizienzmassnahmen und erneuerbare Energien von heute Mio 2,4 auf 50 Millionen Franken zu erhöhen, fand im Kantonsrat keine Mehrheit. Ja das Nein fiel an der Septembersession 2013 wuchtig aus, stimmten doch 78 Parlamentarier dagegen und nur 28 dafür.

Das Ziel, welches wir mit dieser Initiative erreichen wollen ist schnell erklärt. Der Kanton St.Gallen hat ein Energiegesetz, welches recht zeitgemäss ist. Ende 2007 wurde durch den Kantonsrat ein Energiekonzept verabschiedet, welches insgesamt ebenfalls das Prädikat „gut“ verdient. In den fünf Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Steigerung der Stromeffizienz, Vorbildfunktion der öffentlichen Hand sowie Information und Beratung wurde eine Vielzahl von Massnahmen erarbeitet. Die Idee war, die Basismassnahmen definitiv und ergänzende Module situativ umzusetzen.
Nun stellen wir fest, dass selbst ein Grossteil der Basismassnahmen noch nicht einmal angegangen wurden. Der Grund ist einfach und wurde von Regierungsrat Willi Haag mehrmals bestätigt-wir haben keine Mittel.
Wir geben wohl jährlich Milliarden aus für die Energie, der grösste Teil für fossile Brennstoffe, die Wertschöpfung und die Gewinne fallen im Ausland an. Nicht so der Kanton Thurgau, welcher einen Teil des Geldes und kann so Jahr für Jahr einen grossen Teil der Wertschöpfung in den eigenen Kanton zurückholen.
Unsere Initiative hat ein Ziel: Wir wollen die nötigen Mittel für eine aktive Energiepolitik zur Verfügung stellen. In erster Linie möchten wir Energie sparen, in zweiter Linie die Produktion von erneuerbarer Energie im Kanton fördern. Um die Energiewende im Interesse aller zu schaffen, braucht es eine finanzielle Starthilfe.
Die Regierung anerkennt in ihrer Vorlage unsere Ziele. Sie lehnt die Initiative nur aus finanziellen Gründen ab!
Zitate auf unserer Initiativ- Sammelkarte:
Das Geld, welches wir heute für die Energie bezahlen, fliesst mehrheitlich in grosse Konzerne im In- und Ausland. Mit Investitionen in Energiemassnahmen, Gebäudesanierungen und erneuerbare Energieträger werden interessante und zukunftsträchtige Arbeitspläzur in unserem Kanton geschaffen. Das hilft allen, der Bevölkerung, dem Gewerbe und der Umwelt und verbessert somit unsere Standortattraktivität.

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