EpG: Fehler im Abstimmungsbüchlein Nr. 2 und 3. Absicht? Menschliches Versagen? Taktik?

Die Weltwoche hat es aufgedeckt. Zitat: 2000 Menschen sterben an Spitalinfektionen pro Jahr, behauptet Bundesrat Berset in der Abstimmungsbroschüre zum Epidemiengesetz. Ein Anwalt will diese Irreführung stoppen.

Nach der Abstimmungsbüchlein-Panne im Zusammenhang mit dem Drogistenverband, der fälschlicherweise den Befürwortern zugeordnet wurde, gibt es nun weitere "Fehler", die durchaus die Kraft haben, das Abstimmungsergebnis zu beeinflussen.

Nehmen wir die o.e. 2000 Toten durch Infektionen im Spital jährlich. Durchaus könnten die folgenden Gedanken bei Lesern entstehen: Uii, 2000 Tote pro Jahr! Und wenn ich ins Spital muss? Erwischt es dann mich? Angst wird geschürt und Unsicherheit. Aber anscheinend unbewiesen, erfunden, hinein interpretiert. Aber durchaus sehr wirkungsvoll. Denn die Angst ist nach wie vor die grösste Manipulatorin, die beste Freundin der Manipulatoren. Unter Angsteinfluss entscheiden viele Menschen nicht mehr rational, sondern emotional.

Da stellt sich natürlich die Frage, wer denn hier emotionalen Abstimmungskampf betreibt. Wenn der vermeintliche Goliath zu einer solch emotionalen Argumentierung greifen muss, dann ist beim Glauben der Pro-Argumente äusserste Vorsicht geboten. Denn es kann ja durchaus sein, dass sich noch mehr "Druckteufelchen" eingeschlichen haben, so rein zufällig und unbeabsichtigt...

Jetzt erst Recht ein klares NEIN zum Epidemiengesetz am 22. September 2013

www.nein-zum-impfzwang.ch

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