GSoA fordert Ausschluss von Giardino-Suter aus Abstimmungskomitee

„Diese Bundesräte sollte man alle mit Ausnahme von Maurer verschiessen." Diese ungeheuerliche auf Audio-Datei festgehaltene Aussage machte Giardino-Präsident und Pro-Tell-Vizepräsident Hermann Suter am Militär-Oldtimer-Treffen in Birmensdorf. Hier der Link zur heutigen Ausgabe der Wochenzeitung.

Wer so etwas sagt, hat sich aus der demokratischen Debatte verabschiedet. Wer mit einer Person, die den Bundesrätinnen Simonetta Sommaruga, Eveline Widmer-Schlumpf, Doris Leuthard und den Bundesräten Didier Burkhalter, Johann N. Schneider-Ammann, Alain Berset den Tod wünscht, weiterhin zusammenarbeitet, macht sich nicht nur sicherheitspolitisch unglaubwürdig.

Wir fordern Pro Tell auf, Hermann Suter unverzüglich seines Amtes zu entheben. Sollte Pro Tell dies nicht tun, fordern wir das Abstimmungskomitee „Verein für eine sichere Schweiz" auf, Pro Tell auszuschliessen. Sonst muss das Komitee erklären, was Morddrohungen gegen sechs von sieben BundesrätInnen mit Sicherheit zu tun haben.

Den Verteidigungsminister Ueli Maurer fordern wir auf, sich unmissverständlich von Suters Aussagen zu distanzieren. Zudem soll Hermann Suter nicht länger das Recht haben, sich mit dem Grad eines Oberstleutnants zu schmücken.

Die beiden Grundprinzipien der GSoA sind die Gewaltlosigkeit und die Zivilisierung der Politik. Auch deshalb sehen wir uns durch die Aussagen des Giardino-Präsidenten herausgefordert. Wer einen zivilen und demokratischen Abstimmungskampf will, muss sich von den Aussagen des Giardino-Präsidenten distanzieren.

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