1:12 – für gerechte Löhne Ein Eigentor für den Mittelstand!

Im November stimmen wir über die Initiative der JUSO „1:12 für gerechte Löhne“ ab. Die Initianten wollen damit erreichen, dass der Staat die Schranken für Managerlöhne in der Verfassung festlegt.

Ich persönlich finde ja auch, dass gewissen Lohnexzessen Einhalt geboten werden muss, doch diese Initiative schadet auf jeden fall der Wirtschaft, und somit uns allen. Überlegen wir doch mal, wieso es uns in der Schweiz so gut geht! Wer bezahlt den grössten Teil unserer Steuern? Wieso haben in den letzten Jahren viele grössere Firmen ihre Hauptsitze in die Schweiz verlegt? Wieso haben wir einen so grossen Wohlstand? Die Statistik über wer wie viel Steuern zahlt in „Der Schweiz am Sonntag“ vom 21. April 2013 gibt eine klare Antwort: Die obersten 10 Prozent unseres Landes bezahlen 78 Prozent der Bundessteuern. Auf den zweiten Blick wird die Statistik noch interessanter: Das oberste Prozent zahlt mit ihrem Anteil von 12 Prozent am Gesamteinkommen 41 Prozent der Steuern.

Zudem bin ich ganz klar der Meinung dass unser Land durch die Annahme dieser Initiative an Attraktivität für international tätige Unternehmen verliert. Mit diesen Worten will ich nicht die Reichen unseres Landes schützen, doch ich setze mich mit voller Kraft dafür ein, dass unsere Wirtschaftsordnung welche der Schweiz den hohen Wohlstand beschert hat nicht angegriffen wird!

Zudem frage ich mich wie naiv man sein muss um zu glauben, dass die Löhne der schlechter Verdienenden steigen werden wenn man die Löhne der Tobverdiener beschränkt?!

Ich würde es sehr begrüssen, wenn die Initianten der 1:12 Initiative mehr Gedanken darüber verlieren würden, wie wir die Armen reicher machen können anstatt nur zu versuchen die Reichen ärmer zu machen und somit uns allen zu schaden.

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