Klare Mehrheit für zivile Friedensförderung

Solidarität statt Soldaten: Die GSoA kämpft seit Jahren dafür, dass unser Land ziviles Friedenshandwerk statt Kriegsmaterial und Swisscoy-Soldaten exportiert. Die Umfrage von Swisspeace zeigt: Die friedenspolitische Ablehnung einer militärischen „Friedensförderung" hat sich durchgesetzt.

Wenn sich nur 2,6 Prozent für friedensfördernde Soldaten aussprechen, ist klar: Die übrigen 97,4 Prozent sind nicht nur SVP-nahe IsolationistInnen, sondern wahrscheinlich zum grossen Teil PazifistInnen. Damit haben auch jene Kräfte der Linken, die sich Ende der neunziger Jahre für so genannte bewaffnete Friedenseinsätze einsetzten, ihre Legitimität verloren. Ihre WählerInnen stehen - spätestens seit der Diskussion um einen Militäreinsatz in Somalia - auf der pazifistischen Seite.

Solidarität statt Soldaten - auf die aktuellen politischen Diskussionen übertragen, bedeutet das: Freiwilliger Zivildienst für alle statt Zwang zum Militärdienst. Denn die klassische Verteidigungsarmee aber auch die Armee für so genannte Friedenseinsätze hat ausgedient. Es ist also Zeit, dass wir bei der Ausbildung der jungen Menschen nachziehen und sie für Friedensarbeit statt für Kriegsdienst motivieren.

Die Ergebnisse der Umfrage von Swisspeace findest du hier.

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