Zum Glück sind meine Kinder aus der Schule

Der 200-Seitige Lehrplan 21 ist ein Musterbeispiel dafür was passiert, wenn Theoretiker das Zepter übernehmen. Erstens ist es in einer Sprache abgefasst die ein normal denkender Mensch nicht versteht und zweitens geht es überhaupt nicht auf die Realität ein. Mir deucht, an diesem Lehrplan haben nur drei Parteien mitgearbeitet: 1. Die Wirtschaft, die am Liebsten nach Schulabschluss schon Lehrlinge hätte, die mindestens vier bis fünf Sprachen perfekt beherrschen, obwohl es in fast allen Berufen genügen würde, wenn man richtig Deutsch könnte ( Französisch ist nur aus politischen Gründen ähnlich wie in Deutschland ein Fach) 2. Die Politisch Korrekten, die unsere Kinder in ein Denkkorsett zwängen, welches sie als das einzig Gültige akzeptieren 3. Die Genderanhänger, die ähnlich wie die politisch Korrekten mittels Gehirnwäsche unseren Schülern ein Weltbild aufzwängen wollen, dass meiner Ansicht nach sektiererisch ist. Die Schule hat neutral zu sein. Sie ist es nicht und dieser Lehrplan ist derart schlecht, dass er in Den Papierkorb gehört. Am liebsten würde ich ein Verbot haben, dass sich Pädagogen (und damit meine ich nicht die Lehrer) sich nicht mehr mit der Schule beschäftigen dürfen und die Lehrer wieder in Ruhe ohne Spiel und Comics mit Struktur und Disziplin ihre Arbeit machen lassen in einer Schule, in der das Notwendige fürs Leben gelehrt wird. Am Meisten dauern mich die Lehrer, den für das Scheitern werden nicht die Politiker und Wissenschaftler verantwortlich gemacht sondern sie. Wer heute Lehrer wird, muss ein Masochist sein.

Michel Ebinger
Rotkreuz

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