PRISM: Sind Sie auch auf dem Radar?

August 14. 2012
Schweizer A., unverdächtiger Bürger, landet in Bali/Indonesien, dem grössten muslimischen Land der Welt.

Oktober 10. 2012
Schweizer A. reist kurzfristig nach Singapur, um am 14. Oktober wieder zurückzukehren. Zwei Tage vor und nach dem 10. Jahrestag des Anschlags von Bali 2002, bei dem unter anderem drei Schweizer ums Leben kamen. Check-in in der Nähe des Attentatortes.

November 28. 2013.
Upload eines Youtube-Videos mit den Schlüsselworten Palästina, Israel, Terror durch Schweizer A. Zwei Tage später wird das Video gelöscht. Standort des Uploads Los Angeles.

Dezember 05. 2013
Der bis dahin unauffällige Schweizer A parkiert sein Auto in einem Wohngebiet nur für Angehörige der US Armee dem Anchor Way Los Angeles. In der Nähe des parkierten Autos werden Atomwaffen gelagert. Angeblich wollte Schweizer A. eine Ölpumpe filmen. Personalien und Persönlichkeitsmerkmale wurden aufgenommen. Vier Personen aus dem Sicherheitsdienst stellten sicher, dass Schweizer A. das Gelände verlies.

Januar 2013 bis April 2013
Schweizer A. ist wieder zurück in seiner Heimat, hält regen Mail- und Skypeverkehr mit US-Bürger XX, der früher ebenfalls in Bali/Indonesien war.

Ab Mai 2013
Erste Banküberweisungen vom Firmenkonto netlive IT AG, welche im Besitz von Schweizer A. ist. Transaktionen werden äusserst ungewöhnlich eingesetzt. Es werden Hotelzimmer gebucht, die von Europäern besucht werden und zwei US-Staatsbürger erhalten Geld. Handelt es sich hier um ein Trainingslager? Für was?

Empfehlung:
Der Schweizer A. nimmt öfter auf politischen Plattformen Stellung. Vorwiegend auf Politnetz. Schweizer A. ist als mögliche Gefahr identifiziert und muss unter die Lupe genommen werden. Bitte sämtliche Personen ins Visier nehmen, die die Beiträge von Schweizer A. kommentieren.

Für die Amerikaner ist dies alles einfach herauszufinden. Sie haben Zugriff auf unsere Flugdaten, über SWIFT kennen sie alle unsere Banktransaktionen und der Rest ist dann nur noch den Computer anlassen und ihn nach Muster suchen lassen. Herausfinden tut er in diesem Fall:

Schweizer A. heisst Daniel Niklaus, machte eine Weltreise, lernte einen Amerikaner in Kalifornien kennen und eröffnete zusammen mit ihm einen Surfcamp. Und wenn Sie einmal auf einen Bericht von mir einen Kommentar abgaben, sind/waren vielleicht Sie persönlich deswegen auf dem Radar der NSA. Und vielleicht wurden meine Geschäftsaktivitäten mit meinem US-Partner vollständig durchleuchtet. Unser Budget regelten wir über Google Docs, unsere Dateien platzierten wir in einer Dropbox und kommunizieren tun wir per Google Mail und Skype. Alles Dienste, auf die der US-Geheimdienst zugreifen kann.

Nun, es könnte mir egal sein, hier handelt es sich nicht um riesige Beträge und vielleicht war ich von Anfang an unwichtig für die Amis. Aber wussten Sie, dass die Kommission für Innovation Businesspläne von Schweizer top Start-ups bei Amazon speichert? Vertrauliche Geschäftsdaten, die direkt aus den Forschungslabors der besten Unis der Schweiz kommen frei zugänglich für die NSA.

Ja, wir können uns nackt ausziehen und den Amerikanern, Engländern, Franzosen, Chinesen und wem auch sonst noch alle Daten frei zugänglich anbieten. Wir können es zulassen, dass Geheimdienste ohne unser Wissen jederzeit in unser Haus, in unsere Büros, in unsere Computer einbrechen “dürfen” und unsere Privatsachen durchwühlen oder wir sind das, was wir sein sollten. Richtig sauer.

Wenn Sie sauer sind, dann setzen Sie ein Zeichen! Sagen Sie zum neuen Bundesgesetz zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehr Nein und unterschreiben Sie die Online-Petition. Den Geheimdiensten auf aller Welt muss ein Riegel vorgeschoben werden, fangen wir hier an.

Jetzt Petition unterschreiben. Es dauert nur 60 Sekunden.

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