Was wenn hier unser Militär zur Hilfe steht?

5 Milliarden Franken geben wir jährlich für unsere Armee aus. Dazu kommen nochmals Unsummen an produktiven Stunden, die verloren gehen, weil Berufsleute in den WK müssen. Dabei steht die Armee unter Druck. Mit einem immer höheren Anteil an Zivildienstleistern, Dienstuntauglichen und jungen Ausländern, die nicht in die Armee dürfen, schwindet die Verankerung in der Bevölkerung. Und doch will das Schweizer Volk offensichtlich auch in Zukunft eine Armee.

Abschaffen wird man die Armee nicht, aber zusätzlich sinnvolle Aufgaben darf man ihr durchaus geben. Darum wird die Armee heute für viele unterschiedliche Ereignisse eingesetzt. Manchmal wohl auch für die falschen Bereiche.

Ein Einsatzgebiet für die Armee?

Neben bewaffneten Konflikten gibt es jährlich Katastrophen, die Länder alleine nicht handhaben können. Waldbrände in Russland, Überschwemmungen in Pakistan, Erdbeben in Haiti.

Was halten Sie davon, wenn unsere Armee kurzfristig auf Anfrage Transportflugzeuge, Zelte, Rettungskräfte zur Verfügung stellen kann. Getragen aus dem bestehenden Budget, mit Leuten, die sich freiwillig innerhalb ihrer Diensttage für solche Einsätze zur Verfügung stellen. Wie stehen Sie dazu, wenn wir dort sind, wo eine unerwartete Katastrophe die lokalen Kräfte überfordert. Eine Truppe, die schon nach kurzer Zeit wieder abzieht, aber kurzfristig hilft, wo dringende Hilfe nötig ist.

Gehen tut es offenbar. Hier hat der Bundesrat kurzfristig Helikopter nach Pakistan gesendet. Statt Handgranaten Lifesavers zu senden, ist auch ein Verteidigungskonzept.

Würden Sie einen solchen Auftrag an die Armee unterstützen und warum nein oder ja?

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