SEF: Eine Aufgabe für die Schweizer Armee?

Die für mich eindrücklichste Rede am Swiss Economic Forum hielt der Goldküstenarzt und Schönheitschirurg Enrique Steiger. Sein Hauptberuf: Liebling der Busenwunder und Gelifteten. Seine Mission: In Zeltlazaretten die Verstümmelten der Kriege zusammenflicken, in Ruanda oder Afghanistan.

Er erzählt von seinen Erfahrungen als Arzt in Kriegsgebieten und wie dringend eine Truppe wäre, die schnell und unkompliziert die Ärzte schützen kann. Seine Idee ist:

Die Schweiz soll eine humanitäre Schutztruppe stellen, eine autonome und schnell einsatzfähige Notfalleinheit, die selbst in der schlimmsten Krise, in Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten in der Lage ist zu funktionieren – dank einer eigenen, bewaffneten Schutzeinheit. 500 Männer und Frauen, die innerhalb von 72 Stunden ein Flüchtlingslager für 100’000 Menschen aufbauen können. Helfer, die ihr Leben und ihre Patienten beschützen können und nicht mehr zusehen müssen, wie sie von marodierenden Kräften niedergemetzelt werden.

Schauen Sie sich seine Rede am SEF und lesen Sie seine Geschichte im Spiegel.

Was halten Sie davon, wenn die Schweizer Armee eine solche Truppe stellt, die auf Anfrage von Krisenländern bis zu 500 Männer und Frauen stellen kann, um kurzfristig dort zu helfen, wo die grösste Not herrscht?

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