Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) - eine Gefahr für Kinder und Erwachsene

Ja Sie haben recht gelesen! Diese Behörde, die vorgibt Schwache zu schützen, betreibt mit ihrer neuen Funktion der Aufsicht über Beistandschaften Willkür in bedenklichem Ausmass.

Da wird zum Beispiel einem alten Mann eine Beistandschaft aufgezwungen, obwohl er in seinem Umfeld Personen hat, die für sein Wohl besorgt sind und sein volles Vertrauen geniessen. Gleichzeitig wird bei einem jungen Mann, der offensichtlich nicht mit Geld umgehen kann und seine Wohn- und Arbeitssituation überstürzt verändert, ohne seriöse Prüfung die Beistandschaft aufgehoben. Der bisherige Beistand und Personen, die Einblick in die Lebensumstände des jungen Mannes hatten werden von der Behörde, welche den Mann nie gesehen hat vor vollendete Tatsache gestellt. Die beiden Aktionen sind aus fachlicher, menschlicher und wirtschaftlicher Sicht völlig unangebracht. Gespräche finden kein Gehör. Der Entscheid der Behörde, die weder eine Beziehung zu den Betroffenen hat, noch Bezugspersonen konsultiert, steht fest. Ohne Wenn und Aber.

Es ist absehbar, dass im Bereich der Beistandschaften die Kosten auf ein Mehrfaches steigen und die Qualität deutlich sinkt. Die Bürokraten und Juristen, welche sich jetzt in das Geschäft der Beistandschaften drängen sind nicht diejenigen, welche Anteil am Ergehen der Betreuten nehmen, sie ermutigen oder in Schwierigkeiten wirklich für sie da sind. Wenn das Ganze noch mit der oben erwähnten Willkür gepaart ist, dann sind wirklich viele Menschen in Gefahr. Unser Kanton verschleudert einmal mehr Geld um den Menschen zu schaden, die er zu schützen vorgibt.

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