Stromwirtschaftsgesetz von europäischer Dringlichkeit!

Es ist nicht erstaunlich, dass in neuster Zeit die größeren Elektrizitätswerke und die EVU den Preiskampf ansagen. Die Stromlieberalisierung macht seine Runden und die Preise purzeln fast unter die Gestehungskosten der konventionellen Wasserkraftwerke. Die Nationalökonomen mit den McKinsey Brüder haben wieder ganze Arbeit geleistet und unsere weisen Politiker die das Energiealphabet nicht kennen marschieren wacker mit.

Was ist geschehen; die erneuerbaren Energieerzeuger sind von der Öffentlichkeit subventioniert worden und dadurch in der Lage über den KEV Anschluss billigen Strom zu erzeugen und in das Europäische Netz einzuspeisen. Bei starkem Wind oder Sonnenschein produzieren die Fotovoltaik- und Windanlagen soviel subventionierten Strom, das unsere Wasserwerke vom Netz geschaltet werden. Dadurch ensteht Produktionsausfall und die Rentabilität gerät unwillkürlich auf die schiefe Ebene. Immer wieder kommt es vor, dass ausgebildete Wirtschaftsleute, weil sie die Physik und die komplexe Vernetzung der Stromversogung nicht verstehen die öffentliche Ver- und Entsorgung gefährden und unsere Wirtschaft vor neue Propleme stellen. Die öffentliche Strom- und Wasserversorgung privatisieren war keine gute Lösung und gefährdet in Zukunft die Versorgungssicherheit.

Es fehlt in der Stromwirtschaft eine wichtige Gesetzgebung die festhält, dass überschüssige elektrische Energie aus Wind- und Fotovoltaikanlagen nur um potenzielle Energie zu speichern und für die Erzeugung und den Betrieb von Elektolyseanlagen genutzt werden kann, mit der Wasserstoff oder Antriebsenergie für Fahrzeuge produziert werden darf. Für die Wirtschaft zu führen und zu lenken braucht es Naturwissenschaftler vor allem Leute mit einem physikalischen Verständnis. Das fehlende Gesetz ist damit zur Priorität einer europäischen Dringlichkeit geworden.

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