Wohlstand statt Massenzuwanderung

Wird die Schweiz in 25 Jahren eine Million Einwohner mehr zählen als heute? Ja, wenn wir die Zuwanderung als unabwendbar akzeptieren. Nein, wenn wir uns zu absoluter Kontingentierung der Zuwanderung entschliessen. Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat von 1980 bis 2011 um 1,6 Mio Menschen (um 26%) zugenommen, vor allem durch Einwanderung. Zur Erhaltung unserer Lebensqualität muss die Einwanderungspolitik überdacht werden. Die Ecopop-Initiative „Stopp Überbevölkerung“, die SVP-Initiative „Gegen Masseneinwanderung“ oder eine Greencard-Lösung für die Schweiz sind gute Ansätze. Der Wohlstand pro Kopf könnte so gesteigert werden.

Der Bundesrat warnt vor „kaum abschätzbaren Auswirkungen auf die Beziehungen zur EU“. Das Begehren sei mit der Personenfreizügigkeit nicht vereinbar, gefährde den bilateralen Weg. Wer mit der EU in Duckmäuserhaltung verhandelt, hat verloren. Die Personenfreizügigkeit muss mit der EU neu verhandelt werden. Differenzierte quantitative Steuerung der Zuwanderung sollte der EU plausibel gemacht werden können.

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