Initiative will Geldschöpfung durch private Banken unterbinden. Nur noch die Nationalbank soll virtuelles Geld schöpfen können. Sparguthaben werden damit sicher

Was viele nicht wissen: Das meiste Geld wird nicht von der Nationalbank, sondern von den privaten Banken geschöpft. Dieses virtuelle Geld ist der Treibstoff für die Blasen, die zuerst grosse Spekulationsgewinne ermöglichen. Wenn sie dann platzen, müssen die Banken vom Staat, bzw. den Steuerzahlern gerettet werden.
Diesen unheilvollen Mechanismus will eine Volksinitiative stoppen, deren Lancierung heute in Zürich beschlossen wurde. Die Initiative des Vereines Monetäre Modernisierung sieht vor, dass nur noch die Nationalbank virtuelles Geld schöpfen kann.
Eine weitere Konsequenz der Initiative, die im kommenden Frühliung lanciert werden soll: Die Sparguthaben fliessen nicht mehr in die Bankbilanz und sind damit im Konkursfall gesichert. Der Zugriff auf Sparguthaben wie in Zypern und wie er vor kurzem vom Rechtsausschuss des europäischen Parlaments beschlossen wurde, wird damit unnötig.
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