Sehen wir uns vor! Jetzt ist Ungarn im Visier von Schulz und Steinbrück - ähnlich könnte es uns ergehen, wenn die SP in Deutschland an die Macht kom

S Der deutsche Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD) behauptet, Ungarn wolle "die Juden zählen". „Das war Unsinn“ schreibt und beweist „Die Welt“ (20.05.2013).
Peer Steinbrück (Kanzlerkandidat der SPD) sagt auf dem Europa-Forum des WDR, dass Ungarn gegebenenfalls aus der EU ausgeschlossen werden müsse, weil die Entwicklung dort "klar antidemokratisch" sei. Frau Merkel sucht Steinbrücks Frechheit zu lindern: „Sie werde alles tun, um Ungarn auf den richtigen Weg zu bringen, aber nicht gleich die Kavallerie schicken“. Worauf Orbán, Ungarns Ministerpräsident meint: Es sei wohl wirklich besser, wenn die Deutschen die Kavallerie im Stall liessen. „Die Deutschen haben in der Vergangenheit schon einmal die Kavallerie nach Ungarn geschickt, in Form von Panzern. Wir bitten höflich, das nicht noch einmal zu tun. Es war damals schon keine gute Idee, es hat nicht funktioniert“. – „Orbán zielte damit klar auf Steinbrück, zu dessen Markenzeichen der Satz mit der Kavallerie gehört“ analysiert „Die Welt“ (20.05.) Gewisse deutsche Zeitungen wie Bild und Spiegel aber lamentierten, Orbán habe die Bundeskanzlerin, d.h. Deutschland beleidigt und titelten „Orbán wirft Merkel Nazimethoden vor“; Herr Westerwelle meinte Orbáns guten Spruch als bedauerliche Entgleisung verurteilen zu müssen, „die er klar zurückweise“.

In manchen deutschen Köpfen - vor allem in der SPD - haben sich, gefördert durch die Misere im Euroraum Arroganz und Aggressivität breit gemacht. Steinbrück hat der Schweiz mit der „Kavallerie“ gedroht. Nun, die Nazis haben unser Land nie erobert. Ältere Schweizer erinnern sich aber an den während der Naziherrschaft vom Deutschen Rundfunk verbreiteten Propagandaspruch: "Die Schweiz das kleine Stachelschwein, das nehmen wir auf dem Rückweg ein".

Warten wir, was auf uns zukommt, wenn die SPD bei den Bundestagswahlen im kommenden Herbst wieder an die Macht kommen sollte: „Ungarns Regierungspartei Fidesz ist demokratisch gewählt worden und hat auch jetzt bei Weitem den größten Rückhalt aller Parteien im Volk“ (Die Welt, 20.05.)

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