Freiheit um zu randalieren?

Die Bilder rund um den Cupfinal in der Stadt Bern sind beschämend. Doch all diese Chaoten, die sich auf einen Fussballclub berufen oder sich als Fans bezeichnen, sind einfach schief gewickelt. Genauso schief gewickelt wie all jene, die Pyros als Teil einer Fussball-Fankultur sehen. Es lässt sich sehr viel mit dem Fussballspiel in Verbindung bringen, aber am Schluss ist es ein Ball und 22 Spieler. Wenn rund um ein solches Fussballspiel randaliert wird und Sachbeschädigungen entstehen, hat dies rein gar nichts mit dem Spiel zu tun, aber der Veranstalter trägt respektive müsste eigentlich diese schändlichen Vorkommnisse rundherum tragen. Und immer wenn es um schärfere Massnahmen geht, wird argumentiert, dass „nur“ eine Minderheit der Fans Probleme machen. Die Fussballfans und Clubs vergessen dabei, dass sie im Gesamtkontext aller Steuerzahler ebenfalls zu einer Minderheit gehören. Und wenn die Fussballclubs die Probleme mit ihren gewalttätigen Anhängern nicht lösen können oder wollen –und die neuesten Bilder aus Bern sind eindeutig – dann muss die Politik härtere Massnahmen beschliessen und zugunsten der Mehrheit aller Steuerzahler reagieren. Es kann und darf nicht mehr sein, dass die Allgemeinheit für diese Fussballchaoten bezahlen muss. Darum befürworte ich das Hooligan-Konkordat wie es in St. Gallen bereits schon angewendet wird.

52 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.