Es ist an der Zeit für eine Kehrwende in der Ausländerpolitik.

Ecopop- und Masseneinwanderungsinitiativen stehen an.

Ich habe mich schon immer gegen die unkontrollierte Einwanderung, die sich durch die PFZ ergeben, gewehrt. Nichts gegen Einwanderer, die hier (tatsächlich) Arbeitsplätze schaffen, nichts gegen Einwanderer, die wir hier unbedingt benötigen (Aerzte, Pflegepersonal), nichts gegen Einwanderer, die die Industrie auf dem einheimischen Markt nicht genügend findet (Ingenieure). Aber brauchen wir zum Beispiel ausländische Elektriker im Wissen darum, dass Elektroinstallationsfirmen fast die Hälfte des Jahres zuwenig Arbeit haben? Brauchen wir gelernte Elektriker obwohl man weiss, dass 2/3 der Arbeiten auch von Unqualifizierten ausgeführt werden können (Rohre einlegen, Drähte einziehen, Schalter montieren und anschliessen). Können wir uns Hilfskräfte aus dem Ausland leisten, obwohl wir hier 17'500 wiedereinzugliedernde Invalide und rund 150'000 RAV-gemeldete Stellensuchende, so wie eine unbekannte Anzahl Fürsorgebezüger (viele ältere Arbeitnehmer, die keine Stelle mehr finden) haben, die man kurzfristig umschulen könnte?
Die Forschungsstelle für Arbeitsmarkt- und Industrieökonomik (FAI) hat nun festgestellt, dass entgegen der forcierten Einwanderung, nicht zuletzt um die Sozialkassen im Lot zu halten, die heutige Einwanderungspolitik zu einem negativen Bundeshaushalt führen wird http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Zuwanderung-wird-auf-lang e-Sicht-zur-Hypothek/story/11759844. Dies weil unqualifizierte Arbeitskräfte länger in der Schweiz verbleiben (hier eingebürgert werden und damit unseren Sozialkassen zur Last fallen), als qualifizierte ausländische Arbeitskräfte, die schneller wieder abwandern.

Dies ist nur ein Aspekt der negativen Seiten unserer Einwanderungspolitik. Wohnungsnot, Umweltverschmutzung, zunehmender Energieverbrauch, Dumpinglöhne, etc, etc habe ich dabei ausgelassen.

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