Alle reden von Compliance währenddessen in einem der grössten Sportverbände weltweit nach wie vor ein Feudalsystem vorherrscht

Offiziell hat die Schweiz zwar keinen Monarchen, doch inoffiziell residiert der König über den Fussball über den Dächern Zürichs in seinem Palast. Trotz einiger Rückschläge und Skandale läuft die Geldmaschine Fussball weiterhin wie geschmiert und dies kann man durchaus wörtlich verstehen. Ein gemeinnütziger Verein mit Millionengewinnen, zahlt keine Steuern und funktioniert nach einer Art Feudalprinzip. Und dies in der Schweiz im 21. Jahrhundert. Die Schweizer Politik schaut diesem unfairen Spiel beinahe teilnahmslos zu, währenddessen die FIFA auf Selbstregulierung setzt. Dass eine renommierte Antikorruptionsspezialisten wegen mangelnden Reformwillen der FIFA nun aus der eingesetzten Reformgruppe ausgetreten ist, spricht ebenfalls für sich. Währenddessen sitzt König Blatter weiterhin fest und unnahbar auf seinem Thron. Das Feudalsystem also scheint in nächster Zeit weiter zu funktionieren. Brot und Spiele. Bereits die Römer haben erkannt, wie das Volk bei Laune gehalten werden kann und es funktioniert in angepasster Form auch zu unserer Zeit noch immer wie geschmiert.

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