EU wieder ein Stück näher am Kommunismus

Kaum beachtet von der Öffentlichkeit bereitet die EU ein Blitzangriff auf die Banken und die Geldanleger vor

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/09/eu-bereitet-richtlinie-zu-blitz-zugriff-auf-bank-konten-vor/

Für den Angriff auf die Konten schickt Kanzlerin Merkel einen der einflussreichsten Protagonisten der deutschen Finanzwelt ins Rennen. Jörg Asmussen, Sozialist, Finanzstaatssekretär und EZB Direktoriumsmitglied. Für seine Rolle in der deutschen Finanzkrise rund um KFW und IKB und deren milliardenschweren Verlusten geriet er stark in Kritik. Was nun an Angriff auf das Vermögen der Anleger -und nicht etwa der Shareholder - vorbereitet wird, ist schwindelerregend.

Zitat:

Von Freitagabend bis Montag soll in Zukunft das Ganze abgeschlossen sein und im Idealfall merken das die Kontoinhaber gar nicht. Sie würden dann nur am Montagmorgen sehen, dass ihr Konto belastet wurde. So kann man verhindern, dass ein Bank-Run passiert und das Banken vorübergehend geschlossen werden. Im Laufe dieses Jahres ist mit einer entsprechenden Richtlinie zu rechnen, aber noch ist viel von Nebel umhüllt.

Pikanterweise waren es gerade die Deutschen die in einem Konvent unter dem
damaligen Bundespräsidenten Herzog die EU Charta der Grundrechte massgeblich entwarfen. Die in Artikel 17 sowie auch in Artikel 14 des deutschen Grundgesetzes verbrieften Eigentumsrechte verkommen immer mehr zu blutleeren Worthülsen. Man hat vielmehr den Eindruck, als hätte die Alt-68 Stamokap Fraktion ( staats-monopolistisches Kapital ) im Lichte der EU Krise immer mehr die Oberhand gewonnen. Die fundamentale Strukturkrise der EU treibt immer buntere Blüten! Wird diese Richtlinie Realität dann entsteht die paradoxe Situation, dass der EU Anleger die Bonität seiner Bank zu überprüfen hat, wenn er sich nicht an einem schwarzen Montag als Opfer eines " Haircuts " wieder finden möchte. Haircut! Was für eine treffende Metapher in Bezug auf Herrn Asmussen…

Das Risiko eines Kapitalverlustes für die EU Anleger könnte sich zu einem grossen Marktvorteil für die Schweizer Banken entwickeln.

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