Referendum „Nein zur 100-Franken Autobahnvignette“

Das Parlament hat beschlossen, dass die Autobesitzer für die Quersubventionierung von Partikularinteressen, welche mit den Strassenbau und –Unterhalt nichts zu tun haben, noch tiefer in die Tasche greifen sollen. Ebenso bleiben immatrikulierte Fahrzeuge mit Wechselschildern unbeachtet, auch Fahrzeuge, welches sich selten auf der Autobahn bewegen, oder Anhänger, welche ja immer mit einem Zugfahrzeug unterwegs sind. Die Autobahnvignette ist eine Art Kopfsteuer, welche jede und jeder gleichermassen seines Einkommens, Vermögens oder Kilometerleistung entrichten muss.

Gleichzeitig bezahlen LKW- und Autofahrer zusätzlich massive verbrauchsorientierte Treibstoffsteuern, und decken die Kosten des Strassenverkehrs bereits heute, obwohl beispielsweise Velofahrer oder Fussgänger für entsprechende Wege oder Streifen gar nicht zur Kasse gebeten werden. Dazu hat das Bundesamt für Statistik Klarheit geschaffen. Der Deckungsgrad beträgt auf der Strasse 115%, während der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad II der Schiene ebenso im Jahr 2010 gerade mal bei 39.5% lag.

Aus diesem Grunde hat ein Komitee das Referendum ergriffen, welches bis zum 13. Juli 2013 total 50‘000 Unterschriften sammeln muss, damit diese Ungerechtigkeit nicht rechtskräftig wird. Ich möchte Sie geschätzte Leserinnen und Leser bitten, sich bei der Homepage des Referendumskomitees mit weiteren Informationen einzudecken, den herunterladbaren Unterschriftenbogen auszudrucken, um mindestens selbst zu unterschreiben. Kämpfen wir gemeinsam gegen staatliche Abzockerei und Ungerechtigkeit.

http://www.referendum-autobahnvignette.ch/

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