Kinder dürfen nicht zum Luxusobjekt werden

Eltern erbringen eine riesige Leistung nicht nur für unsere Kinder sondern für die ganze Gesellschaft, für unsere Zukunft. Hierin müssen wir investieren! Eine Investition mit einem garantierten return on investment. Zum Beispiel, indem bei den Steuern ein höherer Elternabzug gewährt wird. Kinder dürfen nicht zum Luxusobjekt werden.

Eigenbetreuungsabzüge sind hierzu ein geeignetes Mittel. Und es war die CVP, die höhere Eigenbetreuungsabzüge in einigen Kantonen bereits einführte. Dank der CVP gibt es sie in Luzern, Zug und im Wallis! Die SVP-Familieninitiative hat diese Idee kopiert und will auf nationaler Ebene einen Eigenbetreuungsabzug. Weil unsere Fraktion für alle Familien einsteht, alle Familienformen unterstützen und den Familien eine wirkliche Wahlfreiheit geben will, stimmten wir im Nationalrat für die SVP-Initiative – leider wurde diese trotzdem abgelehnt.

Da ich mich selbst für die Initiative eingesetzt habe, bedauere ich den ablehnenden Entscheid des Parlamentes, erwarte nun von der SVP aber dieselbe Unterstützung für unsere Familieninitiativen. Bei unseren Zwillingsinitiativen geht es darum, die Kinder- und Ausbildungszulagen von den Steuern zu befreien und die steuerliche Benachteiligung von verheirateten Paaren gegenüber unverheirateten Paaren abzuschaffen. Wir werden die SVP diesbezüglich in die Pflicht nehmen. Nur wenn sie die beiden CVP-Initiativen auch unterstützt, beweist sie, dass sie die Familien wirklich ernst nimmt.

Es braucht auch weiterhin eine Stärkung und eine gezielte Entlastung der Familie!

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