SVP setzt ein Zeichen gegen die unerträgliche steuerliche Bevorzugung von Ausländern

Laut folgendem Link

http://www.svp-stadt-zuerich.ch/aktuell/aus_dem_gemeinderat/404.html

leben und arbeiten rein nur in Zürich 56000 Ausländer deren steuerlicher Hauptwohnsitz weiterhin im Ausland ist. Die gängigen Regeln der schweizerischen Quellbesteuerung erlauben die krasse Bevorzugung von Ausländern gegenüber Schweizern in vergleichbaren Verhältnissen im Ausland. Auch die Bevorzugung dieses Personenkreises gegenüber den inländischen regulär besteuerten natürlichen Personen ist unerträglich. In einer konzertierten Aktion auf Gemeinde- und Kantonsebene will die SVP diese Missstände beheben. Es wäre zu wünschen wenn andere Kantone dem Beispiel folgen würden.

Einige Rechenbeispiele sollen dies verdeutlichen:

Wir unterstellen hierbei ein Anstellungsverhältnis mit Jahresbruttolohn CHF 100000.-, nicht berufstätiger Ehefrau und 2 schulpflichtigen Kindern. Reformiert.

Fall 1.
Herr A: Deutscher, arbeitet in Zürich und unterhält dort eine Wohnung. Familienwohnsitz ist Frankfurt wohin er mindestens jedes 2. Wochenende hin pendelt. Laut Merkblatt Steuerverwaltung kann er zu der verschwindend geringen Steuerbelastung grosszügige persönliche Abzüge von über CHF 20000.- anbringen. Sein Schweizer Jahressteueraufkommen: Ca. CHF1448.-

Fall 2.
Herr B: Schweizer, arbeitet am selben Ort wie A, wo er auch mit seiner Familie lebt. Seine Abzugsmöglichkeiten sind wesentlich eingeschränkter, dafür sein persönlicher Steuersatz viel höher! Sein Schweizer Jahressteueraufkommen: Ca. CHF 11309.-

Fall 3.
Herr C: Schweizer, wird von seiner Schweizer Firma nach Frankfurt in die dortige Zweigniederlassung entsandt. Er pendelt an den Wochenden zu seiner Familie in die Schweiz. Anders als A hat er in Deutschland weder Sondertarife, Säule 3a, noch nennenswerte Abzugsmöglichkeiten. Er wird selbst nach EuGH, rechtswidrig nach Singletarif besteuert. Zusätzlich lebt er in der ständigen Bedrohung des rechtswidrigen Zugriffs deutscher Behörden auf seine Schweizer Verhältnisse. Sein deutsches Jahressteueraufkommen: Ca. CHF 32161.-

Pikant zu den obigen Fällen: Aus den allein etwa 26000 quellbesteuerten Deutschen in Zürich, sowie aus den fast 60000 regulären deutschen Grenzgängern zockt der deutsche Fiskus den Löwenanteil an Steuersubstrat aus Schweizer Arbeitsverhältnissen ab. Umgekehrt geht die Schweiz leer aus.

**Die Forderung:

  • Die lächerlich niedrigen Schweizer Quellsteuertarife für Ausländer sind eine unerträgliche Benachteiligung für die Schweizer Steuerzahler, welche die auch von den Ausländern genutzte teure hiesige Infrastruktur zu finanzieren haben
  • Die Schweiz muss endlich in den internationalen Verhandlungen die Diskriminierung ihrer Bürger unterbinden!**

Hinweis: www.steuerverschwendung.info
Betroffene von deutschen Steuerschikanen haben die Möglichkeit an die Aktion für Steuergerechtigkeit zu wenden aktionsgr@gmx.ch

Quellen: - http://www.comparis.ch/steuern/quellensteuerrechner/quellensteuer.aspx

  • Steuerrechner Bundesministerium für Finanzen
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