the big bang theorie, vignette

National und Ständerat haben sich dafür ausgesprochen, die Vignette ab 2015 auf Fr.100.- statt wie bisher 40.- zu erhöhen. Ja, eine massive Erhöhung. Ok, es wird noch eine 2 monatige zu Fr.40.- angeboten.

Wenn ich das aber mit anderen europäischen Landern vergleiche immer noch günstig! In Österreich kostet die Jahresvignette rund 80 Euro. Wenn ich dann noch durch den Arlbergtunnel fahren möchte kommen noch 8.50 Euro pro Weg dazu. In Slowenien kostet die Jahresvignette satte 95.00 Euro. Und wenn ich nach Südfrankreich fahren bin ich hin und zurück auch rund 100.- Euro los. da mukiert aber keiner...

Wir haben mittlerweile 8 Million Einwohner in der Schweiz. Die Vignette kostet seit 1994 Fr. 40.- bei rund 7 Millionen Einwohner. Dazu kommt die Zulassung der 40 Tönner. Unsere Strassen werden somit massiv mehrbelastet. Der Ausbau und der Unterhalt sind somit unausweichlich zu bewerkstelligen.

Ich bezahle gerne 28 Rappen pro Tag um unser Nationalstrassennetz zu benützen, wenns dann mal staufrei durch geht. Ich habe aber auch Verständniss dafür, wenn man zu Hause ein Auto hat, ein Motorrad und noch einen Camper, und dafür Fr.300.- ausgeben muss, obwohl man immer nur ein Fahrzeug bewegen kann.

Hier ist auch Slowenien fortschlichtlicher und unterscheidet zwischen Auto und Motorrad. Es koset die Hälfte. Warum konnte sich National- und Ständerat hier nicht auf eine "bunte" Lösung statt auf eine "sture" einheitliche Lösung einigen?

Für die SVP ein gefundenes Fressen, um sich als Retter in der Not zu beweisen. Durch die Polarisierung und das immer wiederkehrende NEIN wird sie wohl auch damit durch kommen. Und wie lautet denn das Gegenrezept? NEIN sagen ist für den Bürger immer gut, denn wer bezahlt schon gerne mehr. Aber was sind die Folgen? Wie lautet der Gegenvorschlag? Bin gespannt!

34 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.

2 weitere Kommentare

Mehr zum Thema «Verkehr und Infrastruktur»

zurück zum Seitenanfang