NEIN zur Bevormundung, NEIN zum Alkoholverbot in den Schweizer Eishockey und Fussballstadien!

Am 2. Mai 2013 findet die 2. Lesung über den Kantonsratsbeschluss betreffend Änderung des Konkordats vom 15. November 2007 über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen (Hooligan-Konkordat) statt. Der Kantonsrat ist mit 38 zu 37 Stimmen bei 1 Enthaltung am 28. Februar 2013 äusserst knapp auf die Vorlage eingetreten.

Die Änderungen des Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich Sportveranstaltungen gehört in die Kategorie der Blendgranaten!

Wenn man sich dieses Konkordat genauer anschaut merkt man schnell wie die Behörden dieses Problem in den Griff bekommen möchten. Es gehört schon fast zu einem Krankheitssymptom der Politiker und den Behörden, dass man die gesamte Bevölkerung immer mehr wegen einzelner Querulanten bevormunden möchte, anstatt die Verursacher konsequent zu bestrafen!

Wenn alle Kantone so konsequent gegen gewaltbereite Fans vorgehen würden wie das der Kanton Zug macht, bräuchte es keine Konkordats Erweiterung! Die gesetzlichen Grundlagen zur Bekämpfung von gewaltbereiten Fans sind bereits vorhanden.

Mit der Änderung des Konkordat können neue Auflagen wie Fahnen-, Choreo und sogar Alkoholverbote in und ums Stadion auferlegt werden. Damit bestraft man alle Bürger welche ein Spiel besuchen möchten, für das Fehlverhalten einzelner.

Gegen die ständige und zunehmende Bevormundung der Bevölkerung müssen wir uns unbedingt wehren! Die Änderungen des erst knapp zwei Jahre alten Konkordats sind Unverhältnismässig, Kostenintensiv, Bürokratisch und wie bereits mehrmals genannt - eine Bevormundung aller Sportfans!

Gerade der Kanton Zug zeigte in den letzten Jahren der gesamten Schweiz, dass durch eine gute Zusammenarbeit des Eishockeyvereins zusammen mit den Behörden, sowie mit dem Bau eines neuen Stadion, die Probleme mit gewaltbereiten Fans in den Griff zu kriegen sind, ohne dass man die gesamten Sportfans unnötig bevormunden muss.

Beni Riedi, SVP Kantonsrat Baar

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