Zuwanderung aus dem Ausland belastet den Wohnungsmarkt intensiv!

Die Personenfreizügigkeit ist für die Schweiz am 1. Juni 2002 in Kraft getreten. Sie hat einen starken Zuwanderungsstrom in die Schweiz ausgelöst, welcher wiederum den Wohnungsbau und den damit verbundenen Landverbrauch beschleunigt hat.
Die Bevölkerungszahl des Kantons Aargau ist in den Jahren 2002-2011 um 68'151 Personen gestiegen, die Zahl der Wohnungen im gleichen Zeitraum um 43'729 Einheiten. Die Wohnungsbelegungsquote ist von 2,275 E/Wohnung auf 2,166 E/Wohnung gesunken.
Im Zeitraum 2002-2011 hatte der Kanton Aargau eine Nettozuwanderung von Ausländern aus dem Ausland von 28'915 Personen zu verzeichnen. Bei einer Wohnungsbelegungsquote von 1,8 E/Wohnung – viele AusländerInnen kommen allein in die Schweiz – haben diese AusländerInnen rund 16'100 Wohnungen neu belegt. Das sind 37% der neu gebauten Wohnungen. Es ist also nicht nur die Individualisierung der heutigen Gesellschaft, welche die Nachfrage nach Wohnungen stimuliert, sondern in erheblichem Masse auch die Zuwanderung aus dem Ausland. In den Grossagglomerationen der Schweiz wie Zürich und Genf dürfte dieser Anteil noch wesentlich höher sein als im Durchschnittskanton Aargau.

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