Der neue Papst; ein Mensch und tausend Erwartungen

Die mediale Überhäufung mit Superlativen, welche die Wahl des neuen Papstes Franziskus umschrieb, ist tatsächlich einzigartig. Ähnlich zur letzten Papstwahl aber sind die unermesslichen Erwartungen an das neue katholische Oberhaupt. Und schon kurz nach der Wahl spekulierten Vatikanexperten auch schon über den Stil, welcher unter dem neuen Papst Einzug halten soll. Ein ähnliches Prozedere wie bei der Wahl von Joseph Ratzinger. Und wie so oft, liegt die Wahrheit dann im Nachhinein irgendwo zwischen allen Spekulationen. Eines aber ist sicher klar. Bei der so vielseitigen Erwartungshaltung an den Papst, kann dieser eigentlich nie etwas ganz richtig machen. Entweder ist er zu konservativ oder zu progressiv. Die katholische Kirche wird sich sicherlich nicht von oben nach unten reformieren sondern umgekehrt. Statt auf den Papst zu hoffen, dass sich etwas ändert, braucht es Vorstöße wie die Pfarrei-Initiative, um konstruktiven Druck von der Basis zu erzeugen.

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