Generation „Alles-ist-möglich“ - oder doch nicht?

Wir leben heute in der Schweiz in einer Zeit, in der für die junge Generation bis 35 Jahre grundsätzlich alles möglich ist, auch ich zähle mich dazu. Die Meisten haben die Möglichkeit, auch über Umwege und mit viel Einsatz, sich via Bildung (Aus- und Weiterbildung) in jene Richtung zu entwickeln, in die sie eben gehen wollen. Zudem wurde uns, sei es durch unsere Eltern, die Gesellschaft an sich oder aus eigener Erfahrung, vermittelt, dass es nicht mehr darauf ankommt, möglichst viel Geld verdienen zu können, sondern dass eine gute Work-Life-Balance wichtig ist.
Gerade die Struktur der Familie war, ist und bleibt auch inskünftig sehr wichtig. Aber genau hier stehen junge Leute oftmals immer noch vor der Entscheidung: persönliche Lebenstraumerfüllung (z.B. Job) oder Familie. Beides ist in der heutigen Zeit leider noch immer schwer vereinbar. Natürlich ist eine Kombination möglich, doch zu welchem Preis? Meist muss ein Elternteil erheblich kürzer treten zum Wohle der Kinder. Im Interesse des Staates sollte es doch sein, dass für Frau und Mann beides Platz hat, denn nur so kann nachhaltig Wertschöpfung generiert werden. Genau deshalb setze ich mich dafür ein, dass inskünftig die Rahmenbedingungen für Eltern verbessert werden, damit wird den Familien geholfen. Den Eltern sowie den Kindern!

JA zum Familienartikel am 3. März 2013.

Niklaus Fischer, Kantonsratskandidat 2013, Präsident BDP Amtei Solothurn-Lebern

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