Die Befürworter des Familienartikels behaupten, dieser schaffe mehr Wahlfreiheit. Doch genau das Gegenteil ist der Fall!

Die Befürworter des Familienartikels behaupten, durch die Subventionierung von Kinderkrippen wird die Wahlfreiheit der Eltern zwischen Fremdbetreuung und Selbstbetreuung gestärkt.

Das Gegenteil ist der Fall! Durch die Finanzierung von Krippen werden nur Familien, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen - unabhängig ob bedürftig oder gutverdienend - unterstützt. Bedürftige Familien, welche ihre Kinder gerne ganz, oder teilweise selbstbetreuen möchten bleiben auf der Strecke.

Echte Wahlfreiheit lässt die Eltern entscheiden

Eltern in Freiheit entscheiden, welches Familienmodell sie leben möchten. Ob Vater, Mutter, Oma, der Nachbar oder ein Fremdbetreuungsunternehmen die Kinder betreut, muss in der Verantwortung der Eltern bleiben. Es liegt nicht am Staat diese Entscheidung durch Anreize für die Fremdbetreuung, zu manipulieren.

Natürlich haben bedürftige Familien Unterstützung nötig. Diesen kann man heute schon durch Ergänzungsleistungen und Kinderzulagen schnell und direkt unter die Arme greifen. Durch Subventionen an Familien - statt an Betriebe – bleibt den Eltern die Wahlfreiheit, ob sie das erhaltene Geld als Finanzierung der Fremdbetreuung oder als Ausgleich zu einem zweiten Lohn nutzen.

Ich traue den Eltern zu, diese Entscheidung für ihre Familie kompetent treffen zu können und stimme deswegen NEIN zum Familienartikel.

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