Landschaftsschutz und Energiewende – ohne Kompromisse geht gar nichts!

In der Solothurner Zeitung vom 13. Februar 2013 ist zu lesen, dass heute doch alle Parteien mehrheitlich einer Lockerung des Landschaftsschutzes für die Realisierung von erneuerbaren Energieproduktionsanlagen zustimmen würden.
Es ist doch schön zu sehen, dass es doch so einige Leute gibt, die wissen, dass man nicht immer den 5er und das Weggli haben kann. Dieser Zeitungsbericht zeigt leider auch auf, dass die Grünen die tiefste Zustimmung für eine Lockerung des Landschaftsschutzes abgeben. Wie kann man den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie fordern und zugleich Projekte von erneuerbaren Energien verhindern?

Mit dieser Haltung spielen die Grünen der SVP in die Hände, wenn diese zu recht behaupten, dass die geplanten Anlagen für erneuerbare Energie nicht ausreichen um im Jahre 2034 ohne Atomstrom auszukommen. Wieso diese Partei diese Tatsache als Grund für eine tiefe Zustimmung bei der Lockerung des Landschaftsschutzes angibt, ist selbst mir in keiner Art und Weise verständlich! Geht es der SVP wirklich nur darum im Jahr 2034 sagen zu können: „Wir haben es ja schon immer gesagt!“ und sie aus diesem Grund der erneuerbaren Energie Steine in den Weg legt, nur um später recht zu behalten? Ich persönlich hoffe nicht! Vielleicht liege ich mit dieser Vermutung ja auch falsch und die SVP ist einfach grüner als wir alle dachten.

Auch ich weiss, dass ein Ausstieg aus der Atomenergie ein mühseliger Prozess mit vielen Kompromissen und Hindernissen sein wird, doch aufgeben bevor man alles Mögliche versucht hat ist keinesfalls mein Motto!

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