Kinderbetreuung ist eine Investition in unsere Zukunft

Jeder liberal denkende Schweizer, alle berufstätigen Mütter und all jene, denen unsere Wirtschaft am Herzen liegt, müssen für den Familienartikel stimmen. Warum? Was gibt es logischeres, als dass Familie und Beruf vereinbar sind? Das hat rein Garnichts mit staatlicher Bevormundung zu tun. Ich kann es nicht akzeptieren, dass beispielsweise eine junge Uniabsolventin sich entweder für ein Kind oder für den Beruf entscheiden muss. Denn schliesslich hat der Staat mehrere 10`000 Franken in ihre Ausbildung investiert, sie ist eine sehr gefragte Fachkraft. Wenn Sie nach Jahren Kinderbetreuung zu Hause wieder in den Beruf zurück will, ist das fast unmöglich - die Wirtschaft ist so schnelllebig! Also muss man ihr helfen, dass sie arbeiten kann. Nicht nur in ihrem Interesse, auch im Interesse der Steuerzahler und der Wirtschaft. Zudem: Wenn wir schon Fachkräftemangel haben, warum diesen nicht mit gut ausgebildeten Frauen beheben? Heute machen mehr Frauen die Matura als Männer - ein brach liegendes Potential. Dann müssten wir auch nicht so viele Ausländer in die Schweiz holen?! Und wenn der Staat dabei hilft, kann ich damit leben. Er kriegt in Form von Steuern später auch wieder etwas zurück.

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