Das Asylbundeszentrum in Zürich. Eine Change für den Kanton Zürich, aber vor allem auch für die Stadt.

In der Stadt Zürich ist eine grosse Diskussion entbrannt, über die Ideen des Stadrats und des Bundes in Zürich das erste Asylbundeszentrum zu bauen. Themen wie die Kriminalität bei Asylsuchenden, Sparpotenzial, Verschwendung von Landressourcen auf Kosten von arbeitenden ZürcherInnen und anderem ist die Rede.

Fact ist, die Stadt Zürich ist verpflichtet 1900 Asylsuchende aufzunehmen. Asylsuchende die eine Unterkunft benötigen, welche aufgrund des knappen Angebots der Stadt bei Privaten gesucht werden muss. Die Privaten wollen, jedoch aufgrund des Rufs von Asylsuchenden, diesen keine Anbieten.

Häufig kommt es vor, dass Gebäude, welche abgerissen werden sollen für eine kurze Zeit umgenutzt werden oder auch Zwischengenutzt werden müssen. Mit der Folge das fast alle 6 Monate wieder neue Unterkünfte organisiert werden müssen. Soll heissen, solch lange planbare Unterbringungsmöglichkeiten, wie bei der Asylunterkunft in der Nähe der geplanten Sexboxen, ist nur sehr selten möglich.

Die Vorteile für Zürich:

  • In Absprache mit dem Bund, werden der Stadt diese Asylbundeszentrum für 500 Personen dem Kontigent angerechnet. Wobei die Verweildauer der Asylsuchenden zwischen 100 Tagen bis 140 Tagen beträgt.
  • Wiederum müssen für max. 500 Asylsuchende keine Wohnungen mehr gesucht werden. Bezüglich das Landressourcen bessergenutzt werden können.
  • Als positiven Nebeneffekt werden auch ca. eine Million Franken eingespart.

Der Vorwurf der stärkten Kriminalität ist auch in Zusammenhang, dass sich nicht mehr Asylsuchende in Zürich aufhalten wie bisher nicht haltbar.

Oder wie der Stadtrat auf NZZ.ch zitiert wurde: "...Das Projekt sei zudem nicht nur «gut für die Schweiz, sondern auch lohnend für Zürich..." vom 01.02.13 20:54 Uhr

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