Sparen, Sparen, Sparen. Auf Kosten der Ärmsten.

Alle Jahre wieder, im Dezember beginnt die Sparrunde. In jedem Parlament das man findet, kommen die ganzen Sparanträge, meistens egal wie gut es den Finanzen geht. Doch oft wird auf Kosten der Armen und Ärmsten gespart, nie wird bei unnötigen Ausgaben gespart, man spart immer zuerst bei Bildung und Sozialhilfe, das was die Leute wirklich brauchen.

Sparen am falschen Ort

Oft wird vor allem bei einem gespart, nämlich der Sozialhilfe, genau der Ort wo es Menschen am Nötigsten haben, dort wo es bei Menschen ums blanke Überleben geht. Immer genau dort wird gespart, dort wo die Leute nicht das Geld da ist. Diese Menschen brauchen uns, man kann nicht einfach sagen der Sozialstaat arbeite ineffizient und ihm das Geld streichen, damit ist niemandem geholfen.

Es stimmt aber der Sozialstaat ist ineffizient und viele Kosten könnten sich durch die Verschlankung der Bürokratie in diesem Bereich einsparen lassen. Doch dann muss man zuerst diesen Bereich anpacken, denn dann werden die Kosten automatisch sinken, ohne dass den Menschen das nötige Geld für Wohnung und Essen fehlt. Doch die Bürgerlichen verstecken in ihren “Entbürokratisierungen” immer einen Sozialhilfeabbau und das darf man sich nicht gefallen lassen.

Es gibt Einsparpotential, man muss nur wissen wo.

Heute stand es in der 20min, eine Kinderkrippe von ICF wird staatlich subventioniert. Ich musste nicht lange danach suchen und schon habe ich den Ort gefunden wo man locker Geld einsparen könnte. Denn eine Kinderkrippe die von fragwürdigen religiösen Fundamentalisten geführt wird, darf nicht staatlich subventioniert werden, denn wer sich mit ICF schon mal auseinander gesetzt hat, weiss diese Menschen können nicht nicht missionieren. Also hier hat man ein super Einsparpotential, es wäre also auch Zeit alle solch subventionierte Krippen zu überprüfen.

Das nächste Potential ist der ständige und völlig unnötige Strassenbau und Luxusprojekte des Staates. Zwar reden immer alle von Kosten senken, danach wollen sie aber trotzdem ein neues Kongresszentrum bauen. Der Staat baut zuviel für zu wenige die davon profitieren. Der Staat sollte mehr Geld in gemeinnützigen Wohnungsbau und für Grunflächen sorgen, anstatt für ein Kongresszentrum das niemand je wirklich benutzen wird.

Das beste Beispiel sind die Kosten der Landesverteidigung jährlich werden knapp 4 Milliarden in unsere Armee investiert, anders gesagt es wird aus dem Fenster rausgeschmissen. Denn wirklich nützen tut das Militär niemanden, wir haben eine viel zu überdimensionierte Truppe die auch noch viel zu viel kostet. Hier haben wir ein gigantisches Einsparpotential, denn der moderne Krieg wird nicht mehr mit Granaten und Panzer durchgeführt sondern am Computer.

Steuersenkungen und Sparen, das passt nicht!

Fast immer gleichzeitig wie die Sparanträge kommen, kommen auch die Steuersenkungen. Im Kanton Zürich ist es mal wieder ganz absurd, zwar wurde mal wieder ein Rekord im Sparen aufgestellt, vor allem dank SVP, FDP und glp. Nun wollen diese Parteien die Grundstückgewinnsteuer senken. Also eine Steuer von der wenige profitieren aber schlussendlich alle zahlen müssen. Anstatt, das mal Steuern senkt die vielleicht allen zu Gute kommt, wird nur bei denen die Steuern gesenkt, die den Parteien auch Geld spenden können.

Man kann ja sagen die Bürgerlichen haben ein nobles Ziel, sie wollen keinen Staatsbankrott, theoretisch wäre ich sofort dabei. Doch die wirklichen Ziele nämlich den Sozialhilfeabbau, gleichzeitig boxen sie Autobahnen und Steuersenkungen durch die nur wenigen nützen, meist privilegierten Menschen.

Liebe Bürgerlichen bringt Sparanträge die wir unterstützen konnen wie Abbau der Landesverteidigungkosten, Keine Steuergeschenke mehr wie Pauschalsteuer, aber Nein ihr wollt nur sparen auf Kosten derer die sich nicht wehren können.

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