Endlich ist die Ausweitung des Solidaritätsabzug bei der ALV auf dem Tisch.

Die ALV ist eine Sozialversicherung und daher sollten bei den Lohn% zur Finanzierung der Auslagen die gleichen Regeln herrschen wie bei der AHV/IV.

In den letzten Jahren wurden Leistungen gekürzt. Wo könnte man noch kürzen ohne einen sozialen Abstieg eines betroffenen Arbeitslosen zu riskieren?

Der Solidaritätsabzug zwischen 126 000 und 315 000 CHF belastet den Mittelstand. Aber die Spitzenverdiener die es sich leisten können, leisten nicht ihren Beitrag.

Wer 42 Million im Jahr verdient der kann auch verkraften, dass 1% vom Lohn an die AHV weggeht.

Das SVP, FDP, Economiesuisse und der Schweizerische Gewerbeverband den Abzug ablehnen, erstaunt mich. Denn eine Firma die Löhne von mehren Millionen zahlen kann, kann auch diese Zusatzausgaben tragen.

Erstaunt hat mich die Negative Einstellung der SVP, da ich immer angenommen habe, dass die SVP die Anliegen des Volkes, des normalen Bürgers vertritt. Denn immerhin haben Sie einen Vertrag mit dem Volk.

Somit hoffe ich im Interesse der Arbeiter, dass die Ausweitung des Solidaritätsabzug bei der ALV 2014 kommt. Denn mehr Schulden braucht die Eidgenossenschaft nicht. Für mich kommt ein Leistungsabbau bei der ALV nicht in Frage.

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