Ja zur Teilrevision des Raumplanungsgesetzes!

Pro Sekunde wird in unserem Land 1 m2 Land verbaut.

Was bedeutet dies für unser Land?

Wenn diese Entwicklung in den nächsten 10 Jahre so weiter ginge, bedeutet dies, dass in dieser Zeit 1750 Bauernbetriebe mit durchschnittlich 20 ha Betriebsfläche ihre Produktionsgrundlage verlieren würden. Doch nicht nur wertvolles Kulturland ginge verloren, nein auch die schöne Landschaft im Mittelland würde mehr und mehr zugebaut werden.

Es ist höchste Zeit, dass der Zersiedelung einhalt geboten wird, denn dies kostet leztztendlich auch viel Geld. Die Erschliessung von zerstückelten Gebieten ist äusserst teuer und wird zur Haupsache von der Allgemeinheit bezahlt. Aus diesem Grund muss verdichtetes Bauen gefördert und freiliegende Flächen im Siedlungsgebiet vorrangig bebaut werden. Zudem ist das neue Raumplanungsgesetz auch Weichensteller für zukunftgerichtetes Bauen. Ab diesem Jahr ist es den Gemeinden erlaubt die höchstzulässige Ausnutzung anzupassen.

Es darf einfach nicht mehr sein, dass grosse Industriehallen und Einkaufszentren einstöckig gebaut und grosse Parkfelder auf grüne Wiesen gestellt werden.

Schonen wir die NICHT erneuerbare Ressource Boden und sagen am 3. März 2013 JA zum neuen Raumplanungsgesetz!

Markus Dietschi
Präsident BDP Kanton Solothurn

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