Frau oder Mann? - es sollte keine Rolle spielen!

Heutzutage haben Frauen in Beruf und Karriere, mit wenigen spezifischen Ausnahmen, die gleichen Voraussetzungen und Chancen wie ein Mann, dennoch gibt es noch immer bedeutend weniger Frauen, die sich für eine Karriere entscheiden. Woran liegt das? Familie und Beruf sind mit unseren bestehenden Strukturen schwierig zu kombinieren. Meist muss ein Elternteil zum Wohle der Familie beruflich erheblich kürzer treten, leider ist es oftmals die Frau.

Ich bin der Meinung, dass sich viele Frauen für Familie und Beruf entscheiden würden, wenn der Staat die ihm möglichen Rahmenbedingungen (genügend und bezahlbare Krippenplätze, Tagesschulen, Nachschulbetreuung), schaffen würde. Es muss aber auch in den Unternehmungen ein Umdenken stattfinden. Teilzeitjobs und Jobsharing sollten zur Selbstverständlichkeit werden, denn dadurch wird einerseits den Müttern, aber auch - und das finde ich extrem wichtig - den Vätern die Möglichkeit gegeben, sich der Familie zu widmen. Sobald sich dieser Wandel endlich vollzogen hat, werden sich automatisch mehr Frauen für Familie und Beruf entscheiden.

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Es darf in der heutigen Zeit doch nicht mehr sein, dass sich junge Paare bei der Lebensplanung entscheiden müssen: Wenn Familie, dann muss einer auf Beruf/Karriere (vorerst) verzichten. Das Ziel für Staat und Wirtschaft muss sein, eine solche Frage gar nicht erst aufkommen zu lassen. Es ist im Interesse aller!

Niklaus Fischer, Kantonsratskandidat 2013, Präsident BDP Amtei Solothurn Lebern

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