Die Minder-Initiative bedroht die liberalen Grundwerte der Schweiz, welche unser Land stark gemacht haben!

Thomas Minder möchte die Wirtschaft vom Übel der Abzockerei befreien. Er schiesst aber deutlich über das Ziel hinaus und macht sich zum Totengräber der liberalen Schweizer Traditionen. Seine Initiative redet den Unternehmen und Aktionären viel zu stark drein. Ein weiterer Ausdruck dieses unliberalen Geistes sind die scharfen Strafbestimmungen. Ich finde es unnötig, bei jeder Lappalie gleich mit Haft zu drohen. Echte Wirtschaftskriminelle, die Betrügereien, Unterschlagungen und dergleichen begehen, landen bereits heute im Gefängnis. Der Gegenvorschlag sieht ein viel wirksameres Instrument gegen gewöhnliche Abzocker vor: eine Rückerstattungspflicht bei ungerechtfertigten Vergütungen, wenn ein Missverhältnis zur erbrachten Leistung besteht.

Ich sorge mich vor allem um die Zukunft unserer Wirtschaft. Wir sind bisher mit unserer freiheitlichen Ordnung sehr gut gefahren. Bei Annahme dieser ebenso skurrilen wie fundamentalistischen Initiative würde sich der Horizont verdüstern. Nur schon wenn es weniger Neugründungen oder Ansiedlungen von Unternehmen gäbe, würde sich unser Land schleichend von der Weltspitze verabschieden. Am 3. März werde ich NEIN stimmen, damit der liberalere Gegenvorschlag in Kraft treten kann.

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