Milizarmee, das falsche Spiel der GSoA

In Österreich wurde die erste Hochrechnung über die Wehrpflicht-Volksbefragung veröffentlicht. Das Resultat spricht Bände! Satte 60% Prozent unserer Nachbarn sagten JA zum Milizsystem "a la Mode de Suisse", samt Zivildienst. Beachtlich, dieses Resultat. Es soll ein deutliches Signal Richtung Armee-Gegner sein! Warum sollte ein Sytem, das sich seit einem Jahrhundert immer positiv bewährt hat, plötzlich abgeschafft werden?

Das Volk will keine Armee die nur noch halb so gross ist, aber doppelt so viel kostet. Wir wollen auch keine Berufsarmee, die Richtung NATO-Beitritt zusteuert.!

Gewollter Schuss nach hinten der GSoA

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee hat mittlerweile gemerkt, dass unser Volk nie und nimmer unsere Neutralität und unseren Bevölkerungsschutz abschaffen möchte. Wenn halt nicht die Taube auf dem Dach, so dann der Spatz in der Hand, denkt sich die GSoA, und versucht nun die Wehrpflicht abzuschaffen. Die Auswirkungen dieses schädlichen Manövers wären in kurzer Zeit zu spüren.

Die Kosten würden mit einer reinen Berufsarmee explodieren, so dass unsere Armee-Gegner vier Jahre später sagen können: die Wehrpflicht ist schon gefallen, nun auch die Armee, weil sie finanziell nicht mehr tragbar ist. Wir brauchen Bürger die verantwortungsvoll für Volk und Land ihren Beitrag zu einer sicheren und freien Schweiz leisten, z.B. Freiheit und Sicherheit der Bürger, Katastrophen, Hilfen bei grossen Anlässen (ESAF, Lauberhorn), Logistik usw.

Kleine Staaten haben weder die finanziellen Mittel eine glaubwürdige Berufsarmee zu unterhalten, noch würden sich genügend Soldaten finden, welche den verfassungsmässigen Auftrag der Armee garantieren können. Auch der Zivildienst wäre in Frage gestellt, da es schwierig wird genügend Leute zu finden, die sich freiwillig zu Verfügung stellen.

Darum empfehle ich als Mitglied der Polizei & Militärkommission (JSVP) und Kandidat für das Präsidium, ein lautes NEIN für die schädliche GSoA-Initiative.

Adrian Spahr, Lengnau BE

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