Der Topf im Thal-Gäu ist voll. Der interfraktionelle Auftrag: "Keine weiteren Konzentrationen von Asylanten im Thal-Gäu" ist mehr als grusig!

Die Wortwahl des interfraktionellen Auftrags von Exponenten der FDP und SVP des Kantons Solothurn ist einfach nur grusig und löst bestimmt keine Probleme: "eine weitere Massierung einer Asylantenstation", "ein leidiges Thema, diese Personen unterzubringen. Bereits hat es in der Gäuer Nachbargemeinde eine bestehende Asylantenmassierung, welche in einem sehr schlechten Ruf steht ...".
Die Interpellanten argumentieren "mit einem ordentlichen Ablauf, nach gesundem Menschenverstand müsste erst gar kein weiteres Asylanten-Wartelager in Betrieb genommen werden".

Einverstanden bin ich, dass die Entscheidungsverfahren dringend verkürzt werden müssen. Die vorgeschlagene Frist (max. 10 Tage oder noch kürzer) ist aber unrealistisch. Der Interpellationstext kommt fehlerhaft und schludrig daher. Diese reisserische Interpellation löst meiner Meinung nach keines der anstehenden Probleme.

Das Asylwesen und die Asylunterkünfte sind schwierige Themen und auch die Befürchtungen der Bevölkerung gilt es ernst zu nehmen. Diskutieren wir gemeinsam und Suchen nach Lösungen!
Ausländer und Asylanten, das war und ist das Wahlkampfthema der SVP. Nun steigt auch die FDP in dieses Boot!

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