Was sagt man denn dazu ...

Thema: Geld aus dem Nichts

Die Banken kennen ein Mindestreservegesetz, das momentan, wenn ich es richtig verstanden habe bei 2.5% liegt - Im Grunde spielt das ja auch keine gravierende Rolle ob es jetzt 2.5, 5 oder 10% sind ...

http://www.snb.ch/de/mmr/reference/snb_legal_nbv/source
Art. 15 Abs. 1

Das oben genannte bedeutet also, dass die Banken den Anspruch auf Bargeld mehrfach vergeben dürfen - Sie muss die Verbindlichkeiten gegenüber dem Kunden also nicht 1:1 decken, sondern darf fraktionieren.

Bei 2.5% wären dies logischerweise für eine einzige 1000-ender Note schon 40'000, die die Bank als Kredite an willige Kreditnehmer vergeben kann.

Soviel dann mal zum Thema, Banken können kein Geld aus dem Nichts schaffen, und auch keinen Zins dafür verlangen nicht wahr? Fakt ist, sie können und sie tun es, jede Bank die fraktioniert, betreibt Betrug, zumindest meines Erachtens - denn Sie schafft etwas aus dem Nichts und verlangt dafür einen Zins(eszins), sprich Arbeitsleistung - verleiht sie es dem Staat, ist jeder Steuerzahler davon betroffen - gesichert über die Geburtsurkunde des "Bürgers", warum heisst er wohl Bürger, nicht weil er für den Staat bürgt? Na ja...

Thema: Rechtlich gültiges Zahlungsmittel

Als rechtliches gültiges Zahlungsmittel zur Tilgung von Schulden stehen nur Noten, Münzen und Sichtguthaben bei der SNB zur Verfügung, alles andere ist was? NICHTS, höchstens der Gegenwert unseres Glaubens ...

http://www.efv.admin.ch/d/themen/waehrung/oeff_zahlungsmittel.php

Da steht wörtlich ...
Jubiläums- und Gedenkmünzen sind keine gesetzlichen Zahlungsmittel und müssen darum nicht angenommen werden. Auch privat emittierte Zahlungsmittel – wie Checks, Garantie- und Zahlungskarten, Bank- und Postkontoguthaben oder elektronisches Geld – entfalten keine gesetzliche Zahlungskraft. Sie sind deshalb im WZG nicht geregelt. Ihre Ausgabe ist dem Spiel der Marktkräfte überlassen.

Falls man es immer noch nicht glaubt... auch bei der SNB im Dokument drin ... Art 13 Anrechenbare Aktiven!

Hat man da keine Fragen dazu?

Rein rechtlich gesehen, ist dann auch fragwürdig, wie das mit dem Lohn oder meines allgemeinen Bankkontos ist, das ja den Gegenwert meiner Arbeit darstellt die ich geleistet habe. Im Falle eines Bankenruns bekomm ich nicht einmal mehr gesetzliches Zahlungsmittel, obwohl mein Konto was hergeben würde .... ich frag mich sowieso, wie die Leute Ihr Geld noch auf der Bank lassen - schliesslich ist es nur ein Versprechen, anders kann man das nicht ausdrücken - steht ja oben schwarz auf weiss, das im Falle des Falles halt das Versprechen aufgekündigt wird! Oder kommt dann wieder der Staat und bürgt? Wer bezahlt dann mein Konto? Wohl nicht ich selber oder?

Ich stelle mir die Frage - die EU führt ein Bargeldverbot ein, weil ja nur die bösen Bargeld benutzen - hat das nicht einen anderen Zweck? Schliesslich ein paar Nullen elektronisch anhängen ist problemlos, drucken ist schon schwerer und unter Sachwertdeckung eine unendliche Geldmengen Erweiterung durchzuführen fast unmöglich.

Wie Sie selber sehen können, die Links stammen von unserem Bund bzw. der SNB, sind also hochoffiziell und öffentlich zugänglich - Haben Sie keine Fragen dazu? Dass das Geld auf Ihrem Bankkonto eigentlich nichts wert ist, bevor es nicht in Form von Münzen oder Noten in Ihrem Besitz ist? Die Sichtguthaben bei der SNB sind zu vernachlässigen, da diese meist nur die Mindestreserve bilden für die Verbindlichkeiten der Bank gegenüber den Kunden (die 2.5 oder wie viel auch immer %).

Also mich macht das echt nachdenklich - Vor unseren Augen, für jeden lesbar, wird öffentlich zugegeben, dass betrogen wird - anders kann ich das doch nicht ausdrücken...

Also wenn ich "was zu sagen hätte" - dann müsste mir hier mal einer Red und Antwort stehen, wer hat diese Mindestreserve zugelassen und dabei nicht gemerkt, dass da etwas völlig falsch läuft - es will ja wohl keiner ernsthaft behaupten, dass das "richtig" sein soll oder irre ich mich da? Mich würden mal die Argumente der Befürworter für solch eine Ausgangslage interessieren.

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