Quo Vadis Helvetia?

In einem modernen aufgeklärten Staat westlicher Prägung findet ein steter Kampf zwischen zwei Gruppierungen statt. Auf der einen Seite sind diejenigen, die sich auf Kosten des Staates bereichern; auf der andern Seite die, die den Staat hegen und pflegen wollen. Die Einen könnte wir als Proleten, die Andern als Bürger bezeichnen. Unter den Proleten findet man sowohl die roten wie die güldnen. Beiden gemeinsam ist das Leben auf Kosten der Allgemeinheit und das Potential einen Staat komplett zu ruinieren, vor allem wenn eine symbiotische Beziehung eingegangen wird.
Der Beweis dafür wird gerade jetzt im westlichen Abendland erbracht: Die Subventionierung der roten Proleten sprengt die Leistungsfähigkeit der Staaten schon seit langem, worauf die goldenen Proleten die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und mit Gratis-Geldschwemmen „Renditeblasen“ nacheinander in verschiedensten Bereichen verursachten. Diese „Renditen“ wurden dann einerseits zur Weiter-Subventionierung der roten und andererseits zur Befriedigung der goldenen Proleten verwendet. Dummerweise sind Schneeballsysteme nicht unbegrenzt lebensfähig, auch wenn dieses etwa 20-30 Jahre funktioniert hat. Die Konsequenz daraus sind die heutigen finanziell ausgebluteten Staaten, die jetzt beim Versuch der „Rettung“ des Finanzsystems weit über ihre Grenzen hinaus überfordert sind.
Mit dieser Erklärung wird auch klar, dass diese beiden oben genannten Gruppierungen nichts mit bekannten Parteigrenzen, Gesellschaftsschichten oder der Funktion im Staate zu tun haben. Sie verkörpern vielmehr einen Charakterzug oder eine Geisteshaltung: Versuche ich in der Gemeinschaft Verantwortung für mein Tun zu übernehmen und damit diese meine Gemeinschaft zu stärken ODER lasse ich mich bedienen (vielleicht weil ich etwas Besseres bin)?
Der Bürger ist sich seiner Verantwortung bewusst und leistet seinen Beitrag freiwillig, der Prolet drückt sich um seine Verantwortung und muss zu seinem Beitrag gezwungen werden:
• Der Bürgerstaat ist frei und besteht aus freien Bürgern, die ihre Ordnung selber bestimmen. Der Bürgerstaat blutet nur, wenn er seine Freiheit verteidigen muss.
• Der Proletenstaat gängelt und bevormundet seine Einwohner. Er wird von seinesgleichen verwaltet. Der Proletenstaat blutet kontinuierlich; er muss sein Funktionieren erzwingen.
Quo Vadis Helvetia?

34 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.