Und da ist es passiert...

Die EU wird mit der Schweiz keine weiteren Abkommen mehr abschliessen, bis die "institutionellen Fragen" geregelt sind. Sprich: Die EU verlangt, dass die Schweiz automatisch sämtliche EU-Mechanismen (in sämtlichen Bereichen) übernimmt, wenn sie einen Vertrag mit der EU abschliesst.

Es ist Zeit, dass unsere Regierung diesem Trauerspiel ein Ende setzt und sämtliche Verhandlungen abbricht (da diese nun offiziell von Seiten der EU nicht mehr zu Ende geführt werden, solange die Schweiz nicht einknickt). Neue Verhandlungen zu beginnen würden mit einer solchen Ausgangslage in eine Sackgasse führen - Ausser die Schweizer Regierung würde einknicken. Auf Grund der massiven Misswirtschaft in Brüssel und den instabilen Verhältnissen in halb Europa ist es logisch, dass man aus reiner Gier und Neid das stärkste Glied in der Kette - die Schweiz - für eben diese Zustände verantwortlich machen will.

Es ist an der Zeit ein Zeichen zu setzen, dass sich die Schweiz nicht länger alles gefallen lässt. Es ist ein Zeichen zu setzen, dass auf dieser Verhandlungsbasis keine ernsthaften Lösungen mehr gefunden werden können. Bilaterale Verhandlungen unterstütze ich voll und ganz - Wenn sie denn auch wirklich bilateral wären. Doch das kann kaum mehr "verhandeln auf selber Augenhöhe" genannt werden.

Für die Linken und EU-Befürworter ist heute ein goldiger Tag; Der Druck auf die Schweiz wächst weiter an und die Chancen steigen, dass die Regierung einmal mehr einknickt und die Schweiz langsam immer weiter in Richtung EU vor sich her schiebt...

Nicht nur die Temperaturen sind eisig kalt während diesen Tagen...

http://www.handelszeitung.ch/politik/bruessel-bilaterale-vertraege-mit-schweiz-sind-am-ende

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