Keine Solidarität der Arbeitgeber gegenüber den Behinderten

Arbeitsstellen für Behinderte sind rar. Ohne solche wird aber die Invalidenversicherung ihren gesetzlichen Auftrag, Behinderte wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern, nicht erfüllen können. Der Nationalrat hat gestern zum dritten mal eine Verpflichtung der Arbeitgeber zum einstellen von Behinderten (1% bei Arbeitgebern mit über 250 Beschäftigten), allenfalls zu einer Ersatzabgabe, abgelehnt. Sie setzt auf Freiwilligkeit. Die Bemühungen der Invalidenversicherung und der Behindertenverbände haben aber bis heute gezeigt, dass dies nicht genügt. Gerade die Wortführer dieser Freiwilligkeit zeigten sich bis heute wenig solidarisch mit den Behinderten. Die Bevölkerung, sowie die Behindertenverbände sollte deshalb weiter Druck auf unsere Politiker ausüben, damit die Arbeitgeber zur Solidarität mit den Behinderten gesetzlich verpflichtet werden.

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