Asylbewerber machen keine Freude. Sie sollten gar nicht erst ins Land gelassen werden. Geht aber nur, wenn die Ursachen und nicht die Symptome bekämpft werden.

Wer Wind sät, wird Sturm ernten

Eigentlich müsste es keine Probleme mit dem Asylwesen geben. Es ist ganz einfach: Wer keine Asylbewerber will, sollte keine Asylbewerber produzieren.
Üblicherweise lösen Krieg, Hunger und Tyrannei Flüchtlingsströme aus. Wer keine Flüchtlingen aufnehmen will, sollte bei den Ursachen ansetzen.

Ins Praktische übertragen heisst dass:

  • Keine Waffenexporte in Krisenregion. Auch nicht an Alliierte des Westens. Insbesondere nicht an Tyrannen, die sich hinter einem demokratischen Mäntelchen verstecken.
  • Keine Geschäfte mit ProfiteurInnen von tyrannischen Systemen. z. B. Katargeld.
  • Der Finanzplatz sollte nur noch legale Gelder aus gefestigten Demokratien akzeptieren.
  • Keine Spekulation mit Rohstoffen und Lebensmittel.
  • Kein Schwarzgeld und anderes Fluchtgeld.
  • Keine irgendwie geartete Geldwäsche.
  • Keine Saatmultis & Co.

Wie gesagt, die Misere im Asylwesen ist leicht zu beheben. Allerdings geht dies nur, wenn diejenigen die zu viel haben, sich nicht dauernd bei denjenigen die zu wenig haben bedienen.
Gleichzeitig Waffen in Krisenregionen liefern und sich über Kriegsflüchtlinge aufregen, geht nicht.
Das Gleiche mit dem Hunger: Wer mit dem Hunger Geschäfte macht, wird früher oder später mit Hungerflüchtlingen konfrontiert.

Zeit zum Aufräumen

Wenn wir keine AsylbewerberInnen mehr in der Schweiz wollen, müssen wir zuerst in der Schweiz aufräumen.

Im Kampf gegen den Asylmissbrauch heisst es wie zu Gotthelfs Zeiten: Geld oder Geist!

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