Dossier: Bedingungsloses Grundeinkommen

Thematische Partnerschaft:
Bundesamt für Sozialversicherungen

Inhaltliche Unterstützung:
Initiativekomitee Volksinitiative Grundeinkommen

Stell dir vor, du bekommst ab deinem 18. Altersjahr jeden Monat 2'500 Franken einfach so überwiesen, für den Rest deines Lebens. Würde das dein Leben verändern? Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde an alle Menschen, die in dieser Gesellschaft leben, ausbezahlt: egal ob jemand reich ist oder arm, gesund oder krank, erwerbstätig oder arbeitslos. Das Grundeinkommen wird individuell an jede und jeden ausbezahlt. Das Grundeinkommen soll so hoch sein, dass man bescheiden davon leben kann. Wie hoch das ist, wird das Ergebnis des politischen Prozesses sein. In der Diskussion heute spricht man oft von 2'500 Franken. Warum soll man Geld erhalten, wenn man gar nicht arbeitet? Das kommt drauf an, was man unter dem Wort «Arbeit» versteht. Häufig meint man mit «Arbeit» nur die Erwerbsarbeit – also Arbeit für die ein Lohn bezahlt wird. Aber in der Schweiz wird bereits heute mehr Arbeit ohne Lohn gemacht als bezahlte Arbeit. Ein grosser Anteil dabei ist die Haus- und Familienarbeit. Aber es gibt auch viel freiwillige Arbeit, welche für das Funktionieren unserer Gesellschaft wichtig ist. Ein Argument für das bedingungslose Grundeinkommen ist, dass durch die finanzielle Freiheit mehr Möglichkeiten entstehen, in denen mehr Menschen ihre Visionen und Fähigkeiten und somit ein menschenwürdiges Dasein verwirklichen können, ohne dabei ihre Existenz durch eine Erwerbsarbeit sichern zu müssen. Dahinter steht die Annahme, dass die Menschen zufriedener sind, wenn sie etwas machen, das sie sinnvoll finden. Zudem gehen die Befürworter davon aus, dass all das Sinnvolle zusammen gut für die Gesellschaft als Ganzes wäre.Natürlich gibt es viele Argumente gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen. Diese findest du weiter hinten in diesem Dossier.

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