Wallis muss Landschaftsinitiative unterstützen!

Das Meccano der RPG-Revision „Einzonen mit Mehrwertabgabe im Mittelland und Auszonen in Tourismus-Regionen mit Entschädigungen aus dieser Mehrwertabgabe“ funktioniert nicht. Erstens sind Kompensationen in der Raumplanung über Kantonsgrenzen hinweg juristisch und politisch wegen der Raumplanungshoheit der Kantone schwierig. Zweitens wären die anfallenden Mehrwerterträge viel zu tief, um Entschädigungen für grössere Auszonungen zu bezahlen. Drittens ist es nicht opportun, Rückzonungen in Tourismusgebieten, wo wegen der Zweitwohnungsinitiative eh nicht mehr viel läuft, mit Einzonungen im bereits stark überbauten Mittelland zu kompensieren. Die Landschaftsinitiative ist viel einfacher und zweckmässiger: Mit einem Einzonungsstopp für 20 Jahre kann Zeit für sinnvolle Planungslösungen gewonnen werden. Es besteht Rechtssicherheit für bestehende Bauzonen. Es gibt Druck auf die nötige Verdichtung. Der knappe Grünraum im Mittelland kann erhalten werden. Die Landschaftsinitiative kommt daher auch dem Wallis entgegen.

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