Cypern Schwarzgeld Mekka Europas

Während die EU und auch SchweizerbürgerInnen die Schweiz als Schwarzgeld Hort geiseln und vor halten, die anderen Staaten der EU mit ihrer Strategy finanziel auszubluten, vergessen sie, dass ein Mitglied der EU schamlos alle Disziplinen in der Kategory Schwarzgeld-Oase schlägt und das ist Zypern. Zwar hat das Land immer alle Verträge zum Thema Schwarzgeld unterzeichnet aber nie richtig umgesetzt.

Die EU-Komisäre scheinen zudem bei beitragswilligen Kandidaten auf mindestens ein Auge blind zu sein, denn bei Griechenland hatte man die Unregelmässigkeiten in der Staatsbuchhaltung gekannt, in Zypern ihre Nachlässigkeit in Sachen Schwarzgeld, aber drotzdem die Beitragskandidaten durchgewunken.

Zypern hat alles, was eine Steueroase oder Paradis hat, tiefe Unternehmenssteuern, die ca. die hälfte der Schweiz sind. Die Möglichkeit anoyme Briefkastenfirmen zu gründen oder ganz verschwiegene Banken, die nicht wissen wollen woher das Geld stammt und wie es erwirtschaftet wurde.

Die EU-Kommisäre hatten zwar Zypern gezwungen strengere Regeln einzuführen, bei einem EU Beitritt und dann später nochmals bei der Einführung des Euros. Aber die neuen Regeln waren mehr Kosmetik. Dank der Einführung des Euro’s und dem EU Beitritt wurde der Boom noch verstärkt. Zudem ist Zypern für reiche nicht EU-Bürger ein Paradis in Sachen vereinfachter Einbürgerungen. Diese können nach erhaltener Staatsbürgerschaft sich in der gesamten EU und in der Schweiz niederlassen. (Gemäss BND (Bundes Nachrichten Dienst, Deutschland) hat man mindestens 80 Russischen Oligarchen die zyprische Staatsbürgerschaft verschaft).

Was wird die EU unternehmen?

Zypern ist wegen Griechenland in Zahlungsschwierigkeiten und Zypern braucht Geld, rund 10 Milliarden Euro, das währe ja nichts im Vergleich zu anderen Schuldenkandiaten.

Aber die EU muss sich überlegen, ob sie moralisch dem Staat Zypern und den Banken helfen will. Denn mit EU-Steuergelder würde man unter anderem Russisches Fluchtgeld schützen und ein Zeichen setzen, dass es der EU nicht ernst ist mit dem Kampf gegen Schwarzgeld aus Steuerhinterziehung, Frauenhandel, Drogenverkauf etc..

Die Schweiz muss in den Verhandlungen mit der EU genau aufzeigen, dass diese zu erst die Problemländer wie Zypern in den Griff kriegen muss, bevor die Schweiz weitere Zugeständnisse macht, in Sachen Bankgeheimniss und Steuergesetze.

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