Für eine sichere Energieversorgung zu tragbaren Preisen - Energiestrategie des Bundes lässt viele Fragen offen.

Für eine sichere Energieversorgung zu tragbaren Preisen

Die Energiestrategie 2050, die der Bundesrat in die Vernehmlassung geschickt hat, weist teilweise in die richtige Richtung. Wirtschaftliche Massnahmen zur Effizienzsteigerung wie z.B. freiwillige Zielvereinbarungen können einen wichtigen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs leisten. Zudem erleichtern vereinfachte Bewilligungsverfahren den Ausbau der erneuerbaren Energien, die einen Teil des wegfallenden Atomstroms ersetzen können.

Jedoch erreichen die vorgeschlagenen Massnahmen nur 55 Prozent der Ziele. Wie es danach weitergehen soll, ist unklar. Vieles deutet auf eine ökologische Steuerreform mit Lenkungsabgaben, unwirtschaftliche Einsparmassnahmen und folglich massiv höhere Energiepreise hin. Das ist eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort Schweiz, der nur mit einer zuverlässigen und ökonomisch tragbaren Energieversorgung international wettbewerbsfähig bleibt.

Daher muss eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung die oberste Maxime bei der weiteren Ausgestaltung der Energiepolitik sein. Es ist unbedingt zu vermeiden, dass die Stromsparziele nur deshalb erreicht werden, weil die energieintensiven Industriebetriebe zahlreiche Arbeitsplätze ins Ausland verlagern. Alles andere wäre heuchlerische Energie-/Umweltpolitik und würde dem Wirtschafts-und Arbeitsstandort Schweiz massiven Schaden zufügen.

Stefan Huwyler, Muri
Geschäftsführer FDP Aargau, Grossratskandidat

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